Mutter und Kind bei der Gartenpflege im Sommer

Im Frühling wird im Garten gepflanzt, gesät und die Winterschäden beseitigt, im Sommer kann sich ausgeruht werden. Schöne Vorstellung, die aber leider nicht ganz der Realität entspricht. Auch im Sommer gibt es Gartenarbeit, die erledigt werden muss. Aber keine Angst, das ist nicht allzu viel, so dass Du trotzdem noch genug Zeit zum Entspannen hast. 😉

Welche Gartenpflege im Sommer ansteht und was es dabei zu beachten gibt, erklären wir Dir in diesem Blogbeitrag.

Sommerzeit = Erntezeit

Eine Aufgabe der Gartenarbeit im Sommer ist das Ernten von Obst und Gemüse
Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt einfach besser

Kommen wir zur ersten und schönsten Aufgabe bei der Gartenarbeit im Sommer: Gemüse, Obst und Beeren ernten. Wenn Du im Frühling fleißig Nutzpflanzen  angepflanzt hast, beginnt jetzt die Erntezeit.

Das hat nicht nur den Vorteil, dass Du immer frische Zutaten zu Hause hast, sondern durch das regelmäßige Ernten sorgst Du auch dafür, dass das Wachstum weiterer Früchte angeregt wird.

Bei der Gartenpflege im Sommer lohnt es sich, Spinat, Rettich, Rote Beete oder Radieschen zu säen, so hast Du auch im Herbst etwas zu ernten.

Rückschnitt von Stauden

Ähnlich wie die Ernte von Früchten hilft das Zurückschneiden von verblühten und vertrockneten Pflanzen dabei, dass Deine Pflanzen mehr Blüten tragen. Der Rückschnitt ist also keine Pflichtaufgabe bei der Gartenarbeit im Sommer, aber er sorgt dafür, dass Du länger etwas von der Blütenpracht hast.

Zur Gartenpflege im Sommer gehört der Rückschnitt von Stauden
Durch den Rückschnitt von Rosen blühen sie länger

Vor allem bei  Rosen, Dahlien und anderen Staudenpflanzen kannst Du Dich dadurch über eine erneute Blüte im Spätsommer freue.

Auch Hecken kannst Du im Sommer zurückschneiden, da zum einen die Brutzeit von Vögeln vorbei ist und zum anderen die Hecke ihre Wachstumsphase beendet hat.

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Unkraut jäten

Gartenpflege im Sommer ist wichtig
Unkraut muss auch im Sommer gejätet werden

Es gehört leider zur Gartenarbeit dazu: das Unkraut. Doch es ist nicht nur schlecht – wirklich nicht. 😉 Versuche Unkraut immer mit der Wurzel zu entfernen, so hast Du beim nächsten Mal schon etwas weniger Unkraut zu beseitigen.

Kommen wir jetzt zur positiven Seite von Unkraut: Wenn Du bei Deiner Gartenpflege im Sommer das gejätete Unkraut einfach auf dem Beet liegen lässt, bildet es einen Mulchschicht, welche den Boden vorm Austrocknen schützt! So kannst Du Deinen Pflanzen einen zusätzlichen Schutz vor der Sommersonne bieten.

Nach der Gartenarbeit ist vor der Poolzeit! Hier bekommst Du Tipps für einen sauberen Pool.

Das Wichtigste zum Schluss: Richtig gießen

Je schöner das Wetter, desto mehr Wasser brauchen Pflanzen? So einfach ist es dann doch nicht. Damit Dein Garten nicht aufgrund von zu viel oder zu wenig Wasser eingeht, haben wir für Dich einige Tipps für das richtige Gießen aufgeschrieben.

Wichtige Aufgabe bei der Gartenpflege im Sommer
Nicht zu viel, nicht zu wenig: Gießen muss gelernt sein
  1. Der frühe Vogel… findet morgens gießen richtig super: Gieße Pflanzen immer morgens, da das Wasser durch die Kühle problemlos in die Erde eindringen kann. Wenn Du in der Mittagszeit oder abends gießt, kann es passieren, dass das Wasser schnell verdunstet. Außerdem sorgen Wassertropfen auf Blätter und Blüten – wie eine Lupe – dafür, dass die Pflanze verbrennt.
  2. Auf die richtige Stelle kommt es an: Um den letzten Punkt zu vermeiden, ist es wichtig, dass Du das Wasser in den Wurzelbereich gießt und nicht auf die Blätter. So hat das Wasser auch einen kürzeren Weg ins Erdreich und kommt auch wirklich da an, wo Du es haben möchtest.
  3. Mach Dich mal locker: Wenn der Boden sehr trocken und rissig ist, hilft es, diesen vor dem Gießen kurz aufzulockern, da dadurch die Erde aufnahmefähiger wird.
  4. Kenne Deine Pflanzen: Wenn Du die Wasserbedürfnisse der einzelnen Pflanzen kennst, ist es einfacher, die Wassermenge richtig zu dosieren.
  5. Lieber wenig und viel, als oft und wenig: Hört sich verwirrender an, als es ist. Gieße Deine Pflanzen 2-3 mal pro Woche, dafür aber ausdauernd, denn nur so kannst Du sicher sein, dass das Wasser auch bis zu den unteren Wurzeln vordringt. Wenn Du jeden Tag gießt, aber immer nur geringe Mengen, wird das Wasser immer nur die oberen Schichten befeuchten.
  6. Das Maß aller Dinge: Die Aussage ist wenig hilfreich, aber am Ende ist es wichtig, dass Du das richtige Maß findest. Wenn Du zu viel gießt, bildet sich Staunässe, die Schädlinge wie Nacktschnecken anzieht und bietet Nährboden für Moose und Pilze.

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